Freiflächenheizung mit Festwiderstandsparallelheizbändern


Die Solum 21 GmbH Flächenheizungen bestehen aus völlig autonomen, im Abstand von 9 cm voneinander angebrachten Heizkreisen. Das beste Beispiel ist der Vergleich mit einer Leiter. Die Holme sind die Zuleitungen, jede Sprosse ein eigener, autonomer Heizkreis. Sollte bei dieser Art des Heizsystems einer der Heizkreise ausfallen, übernehmen die anderen den erlittenen Leistungsabfall mit (Parallelschaltung von ohmschen Widerständen). Die Heizkreise beinhalten einen Heizdraht, der mäanderförmig eingebracht ist, und somit gegenüber eventuell auftretenden Zug-, Scher- oder Dehnbeanspruchungen genauso flexibel reagieren kann wie die äußere Ummantelung und somit keinerlei Beschädigungen erleiden kann.

Alle Heizelemente werden auf Maß entsprechend den baulichen Vorgaben gefertigt und bieten somit die optimale Ausnutzung der Fläche und damit keinen überhöhten Energieverbrauch der an der falschen Stelle. Die Auslegung der Leistung liegt in der Regel bei 250 - 350 W/m². Die ist insbesondere für Treppenheizungen mit runden oder schmalen oder dreieckigen Stufen interessant, da die Abtaufläche immer optimal ausgelegt ist. Ebenfalls sind alle Heizelemente bereits in der Produktion mit den entsprechenden Anschlussenden versehen, die so bemessen sind, das sie bis zum Schaltschrank /Klemmkasten reichen und damit keinerlei Ansetzarbeiten an der Baustelle ( mit den immer vorhandenen Risiken ) mehr notwendig sind.

Aufbau der Solum 21 Flächenheizelemente
Die Isolation der Solum Heizmatten besteht aus extrem belastbaren und schlagfesten Kunststoff. Es wird in einer Dicke von >2mm bis zu 10mm an den Muffen aufgebracht und entspricht mit dieser verstärkten Isolation ( min. 2mm ) der SK II. Die Anschlussenden/Kaltleiter sind doppelwandig ausgeführt. Das komplette Heizsystem entspricht der VDE/DIN

Fertigung und VDE Prüfungen
Die Solum 21 Heizmatte ist eines der wenigen Produkte im Sektor Flächenheizungen, welches von Solum 21 entwickelt wurde und ausschließlich mit deutschen Komponenten in Deutschland gefertigt wird. Alle Komponenten werden nach unseren Entwicklungsvorgaben gefertigt und dann bis zur fertigen Heizmatte aufgebaut. Damit kann Solum 21 von der Fertigung des Heizdrahtes, bis zum Einbau der fertigen Heizmatte, alle Schritte selbst überwachen bzw. VDE überwachen lassen ( Fertigungsüberwachung ) und somit ein umfassendes, den erforderlichen Gegebenheiten angepasstes Produkt für seine Abnehmer garantieren.

Damit übertrifft Solum 21 bereits alle geforderten Mindestvorschriften. Gleiches gilt für alle anderen eingesetzten Materialien wie Steuerung, Schaltschränke, Außenverteiler, Kabel und Kleinmaterialien. Diese Produkte sind ausschließlich Qualitätsprodukte und deren Entstehung, Güteüberwachung und Werdegang sind damit ebenfalls jederzeit lückenlos dokumentierbar.

Freiwillige, über die VDE Vorschriften hinausgehende Prüfungen
Nach der gängigen VDE 100 Vorschrift müssen Solum 21 Flächenheizungen einen Isolationswiderstand ( das ist der Übergang Heizdraht zur Erdung des AKS Gitters oder sonstiger leitender Materialien ) von 1 M-Ohm = 1.000.000 Ohm bei Prüfung mit der Betriebs-/Messspannung von 400 Volt kurzfristig erreichen. Die Solum 21 Flächenheizung werden jedoch seitens der VDE mit einer Spannung von 5.000 Volt geprüft und von uns darüber hinaus auf freiwilliger Basis wie folgt geprüft : Nach der Produktion werden die kompletten Heizmatten und die im Spritzgussverfahren angemufften Anschlussenden in einem Wasser-Salzbad über 24 Std. (also nicht kurzfristig) mit 5000 Volt (also der 10-fachen geforderten Spannung) geprüft. Dabei muss der Isolationswiderstand unendlich sein, also es darf nicht der geringste Durchschlag erfolgen. Die gleiche Messung findet nochmals nach der Verlegung an der Baustelle und dann nochmals bei anschließen der Anschlussenden im Schaltschrank statt. Durch diese 3 Prüfungsabläufe, die alle dokumentiert werden, können geringste Abweichung / Veränderungen sofort erkannt werden und die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet werden. Sollte eine Heizmatte eine der Prüfung nicht oder nur teilweise bestehen, so wird nicht ein geringerer Wert (der sicherlich immer noch weit über den VDE geforderten Werten liegt) akzeptiert, sondern entsprechend den Qualitätsstandard von Solum 21 die Heizmatte komplett entsorgt.

FI Schutzschalter und Personenschutz
Nach VDE müssen die Heizmatten und die entsprechenden Anschlussenden mit einem FI Schutzschalter gegen elektrischen Schlag geschützt werden. Die DIN/VDE schreibt einen FI Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30mA = 0,03 Ampere. Davon werden pro Verteilung zwischen 2 und 8 Schutzschalter eingesetzt um bei einer eventuellen Auslösung nur geringste Ausfälle der Flächen zu haben. Der Einsatz dieses Personenschutzschalters mit 30 mA ist aber nur dadurch möglich, weil das Material von Solum 21 einen derart hohen Isolationswiderstand und hohe Durchschlagsfestigkeit besitzt, also nur geringe bis gar keine Leckströme fließen. An einer Treppe oder Rampe werden im Schnitt um die 5.000 m Leitung verbaut und schon geringste Beschädigungen lösen einen dermaßen empfindlichen FI Schutzschalter aus

Absicherung der Heizmatten
Solum 21 sichert an Rampen prinzipiell jede einzelne Heizmatte separat mit einer eigenen Sicherung ab, so dass bei einer eventuellen Störung nie größere Flächen ausfallen, sondern immer nur die Fläche der ausgefallenen Heizmatte.

Treppenstufen bei denen jede einzelne Stufe mit einer eigenen Heizung innerhalb des Stufenmatereials versehen ist, könnten bei Leistungen pro Stufe von 80 - 170 Watt bis zu 40 Stufen über eine Sicherung abgesichert werden. Solum 21 schaltet aber max. 6 Stufen auf eine Sicherung. Die dazugehörigen Treppenstufen sind so zugeordnet, das immer eine Laufbahn auf der Treppe schnee- und eisfrei bleibt, sollte einmal ein Sicherungsautomat oder FI Schutzschalter auslösen.

Regelung und Sicherheitsschaltungen
Die |Regelungen| der Solum 21 Abtauanlagen sind zur Zeit das optimalste, das am Markt zu kaufen ist und stammt vom Reglerhersteller |Tekmar| .

Energieverbrauch
Wie sich aus den o.a. Darstellungen der Maßfertigung und der Regelung bereits ablesen lässt, sind die Anlagen von einer ausgeprägten Wirtschaftlichkeit geprägt. Die optimale Ein- und Ausschalttemperatur liegt im Bereich von +-0°C bis +4°C und damit zeigt sich, das es sich nicht um eine "Heizung" sondern eine Abtauanlage handelt, die die Belagstemperatur bei Niederschlag über 0°C hält. Bei trockener Kälte ist die Abtauanlage ausgeschaltet. Es gelingt bei diesen Anlagen sogar, mit der 50 % Anschlussleistung, die erhebliche Kosteneinsparung bei den Anschlussgebühren der Elektroversorgungsunternehmen bietet, auszukommen und trotzdem die geforderten Abtauleistungen zu erbringen. Die Anlage wird in der Verteilung so verschaltet, das immer nur die Hälfte der Anlage in Betrieb ist und im Einschaltmoment sofort eine Hälfte der abzutauenden Fläche schnee- und eisfrei wird. Durch den minimalen Einsatz der Abtauanlage darüber hinaus durch die oben beschrieben Regelungstechnik lassen sich Verbrauchswerte erzielen, die noch vor einigen Jahren völlig unmöglich erschienen. Die Betriebsstunden der Abtauanlagen ermitteln sich entsprechend den örtlichen Gegebenheiten.

Herkunftsnachweis Material
Die von Solum 21 verwendeten Verteilungen, deren Komponenten und die Regelung stammen ausschließlich von renommierten Herstellern aus deutscher Produktion.

Fehlerbehebung
Sollte einmal eine Stelle der Heizmatten eine Beschädigung aufweisen, so kann diese Stelle auf 5 cm genau lokalisiert werden und fachgerecht repariert werden.

Die Vorteile einer Abtauanlage
Die Anlagen sind grundsätzlich 365 Tage und 24 Stunden in Betrieb. Kein noch so schneller Reinigungsdienst kann bei Beginn von Schneefall sofort an allen Stellen gleichzeitig für die gesamte Dauer des Niederschlags eine gefahrlos begeh- und befahrbare Fläche gewährleisten. Völlig unmöglich ist dies bei Eisregen, der dermaßen schnell auftritt ( Blitzeis ), das eine gefahrlos begehbare Fläche keinesfalls gewährleistet werden kann. Abtauanlagen kennen keine Feiertage, Nachtstunden, Krankheit und Urlaub, sie sind einfach immer da und versehen über Jahrzehnte problemlos ihren Dienst.